PAZIFISMUS
ist das Streben nach Rechtsstaatlichkeiten im Weltmaßstab

 

Pazifismus ist das Streben nach einer Weltfriedensordnung, in der die UNO die Geltung des Völkerrechts auch gegen die stärksten Staaten durchzusetzen vermag. 

Die alten Konzepte,
wonach die Staaten und Allianzen zwar zum Frieden verpflichtet sind, aber durch das Recht auf Militär zum Krieg befähigt bleiben, sichern den Frieden nicht, sondern schüren das Wettrüsten, privilegieren die Stärkeren, verführen zu Selbstjustiz und militärischen Konflikten.

Die Weltfriedensordnung lässt sich nur schrittweise erreichen,
indem wachsende Anteile der nationalen Militäretats an Streitkräfte der Vereinten Nationen abgeführt werden, so dass die Weltfriedensordnung immer verlässlicher wird und das überholte Konzept der nationalen Selbstverteidigung immer entbehrlicher.

Machen wir den Anfang
und verpflichten unsere Regierung aus deutscher Verantwortung für zwei Weltkriegskatastropen im vergangenen Jahrhundert, ab sofort 30 Prozent unseres Wehretats an UNO-Streitkräfte abzuführen und zu versprechen, dass sich der Anteil in dem Maße erhöht, wie andere Staaten solch neuer Völkerpflicht folgen.
 

www.Friedensforschung.de zum www.Antikriegstag.de 1.9.2014 msr

  Zentrale Thesen: 

   1. Diplomatischer Imperativ

   2. Befriedung (=Pazifikation)

   3. Globales Militärmonopol

Provisorien: Erste Schritte


Du bist auf

 

Ist Pazifismus realitätsfremd?

Realitätsfremd ist, wer ignoriert oder boykottiert, dass nach dem von allen Mitgliedsstaaten unterschriebenen Gebot der Art.24 UNO-Charta einzig der Weltsicherheitsrat über Krieg und Frieden zu entscheiden hat. 200903update

PAZIFISMUS IST KEIN PARADIES, wie auch der Rechtsstaat kein Paradies ist, sondern die Eindämmung von Selbstjustiz zu gewährleisten hat, innenpolitisch durch das Gewaltmonopol des Staates, international durch das Gewaltmonopol der Vereinten Nationen.  20140930Markus Rabanus

Der große Unterschied:
Selbstverteidigung oder Selbstjustiz? 

Bei nahezu jedem Kriegsbeginn wird sich auf das Selbstverteidigungsrecht berufen, wie es auch in Artikel 51 UNO-Charta verbürgt ist.
Aber wer sich darauf beruft, dann jedoch nicht an die Vorgaben des Weltsicherheitsrates halten will, übt keine Selbstverteidigung, sondern veranstaltet Selbstjustiz, bricht also das Völkerrecht und ist "Kriegsverbrecher".  

Ob es "Selbstverteidigung" war, darf nicht Entscheidungssache von Konfliktparteien sein. 

 

Gewaltlosigkeit und Pazifismus sind zweierlei.

>> Gewaltlos-Pazifismus

 

 

Pazifismus und Auschwitz


Es wurde behauptet, der Pazifismus habe Auschwitz ermöglicht.

Solche Vertauschung von Tätern und Opfer kommt der Holocaustleugnung gleich, denn Pazifisten gehörten zu den ersten, die in Konzentrationslager kamen.

Es kam der Einwand, dass es nicht der Pazifismus gewesen sei, der aus den Vernichtungslagern befreite.

Das stimmt, denn dann hätten es nicht 17-jährige Rotarmisten machen müssen, deren Befehlshaber anderenorts Gulags erbauten, um wieder auch Pazifisten einzusperren.

Es wären Armeen des Völkerbundes gewesen - als die einzigen Armeen mit Kriegswaffen. 

Aber die Pazifistenhasser der Weimarer Republik waren schon längst wieder mit Wiederbewaffnung befasst und ebneten solchem Hitler den Weg zum nächsten Krieg. 

msr20150505

  
Die KRIEGSTREIBER aller Staaten, Ideologien und Religionen sind sich ihrer Feindschaft gegen den Pazifismus einig, um ihre gegenseitigen Feindschaften militärisch austragen zu können - anstatt sich einem Gericht zu fügen.

 

"Und was tun mit Schurken und Verbrechern ?"

1. So betrachten sich die Bellizisten immer gegenseitig.

2. Stellt die Gegenfrage: "Als wir die Gesetze machten, waren da alle Verbrecher einverstanden?"

Und wie das Recht in jedem Land gegen seine Widersacher durchgesetzt wurde, um die Selbstjustiz zwischen den Menschen zu mindern, so muss es auch weltweit zwischen den Staaten durchgesetzt werden, dass wer etwas will und nicht bekommt, auf den Rechtsweg geht und nicht auf den Kriegspfad.  

Wer das Militärmonopol der Vereinten Nationen ablehnt, der will den Staaten das Recht zum Krieg erhalten und weiterhin die Völker für Schurken haften lassen.

  

Albert Einstein und der PAZIFISMUS

Albert EINSTEIN sagte: "Das Ziel des Pazifismus ist nur durch eine übernationale Organisation erreichbar. Die bedingungslose Befürwortung dieses Zieles ist das Kriterium des wahren Pazifismus."

Albert EINSTEIN zur Frage, ob eine Weltregierung realistisch sei:  "Ist das realistisch? Wir glauben, alles andere ist unrealistisch. Wir wissen: die wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen haben dazu geführt, dass die Völker der Welt nicht mehr unter rivalisierenden nationalen Souveränitäten – mit dem Krieg als höchstem Schiedsrichter aller Konflikte – leben können."  (Emergency Committee of Atomic Scientists im Mai 1946)

Albert EINSTEIN: " ... Aus allen diesen Motiven bin ich leidenschaftlicher Pazifist und Antimilitarist, lehne jeden Nationalismus ab, auch wenn er sich nur als Patriotismus gebärdet."

Der VERSTAND muss schärfer sein als alle Munition.  msr

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