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Eugen
Drewermann, geb. 1940,
habilitierter katholischer Theologe und Psychotherapeut, 1991
Predigtverbot und vom Priesteramt suspendiert.
Drewermann
trat 2005 aus der katholischen Kirche aus, da sie die christliche
Botschaft ihrer Hauptaussage beraubt habe, die da laute, dass es nicht auf die
Konfession ankommen kann, sondern darauf, was für ein Mensch man ist.
Friedenspolitisch ist er sehr aktiv, oft gut & oft daneben, aber eben
streng christlich.
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Drewermann ist ein Großer Denker, sympathisch & charismatisch, aber
betreffs Krieg & Frieden eben oft auch auf den weltanschaulichen
Abwegen wahrer Christlichkeit.
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An Hoher Dichtkunst
fehlt ihm nicht & oft, dass ich es beklatschte, aber nicht alles, was
sich zu reimen scheint, ist stimmig.
Die Feindesliebe ist ChristenGebot und wer wirklich Christ wäre, hätte
sich wie Drewermann darin zu versuchen, aber oft wäre der Weg ans Kreuz
zu gewiss, wenn an Henker geratend. Und genau das verlangt die biblische
Jesus.
Wahre Christen
könnten sich zwar mit den Bergpredigt-Heilsversprechen trösten, während
es mir unwürdig wäre, einen Putin, einen Trump und ähnliche Verbrecher
zu lieben, solange sie Verbrechen begehen & ohne Reue sind.
Allerdings
lohnt die Übung, überhaupt niemanden zu hassen, denn Hass ist immer
reaktionär, so menschlich es ist, dass er in uns aufsteigen kann, aber
gebannt werden muss, um das Denken & Handeln in die Bahnen der
Vernunft zu lenken.
Es ist falsch,
sich immerzu des "Muts" zu berühmen, wenn allenfalls Kritik und
Rauswurf aus anderen als den eigenen Kreisen droht.
- Mut braucht es vielmehr dort, wo Tyrannen regieren, von solchem eben
auch die Ukraine nicht beherrscht werden will.
- Mut braucht, wer sich zwischen die Fronten stellt, wie in Nahost, im
Sudan und anderswo so bitter nötig.
- Mut braucht, wer sich auf Schwarzen Listen von Extremisten glaubt oder
findet.
- Mut braucht, wer sich riskiert, um Überfallenen Beistand zu leisten.
Schön wäre
eine Welt, in der es der aufgezählten Muts nicht bedarf. Aber die wird es
wohl nie geben. Auch dann nicht, wenn mein Weltfriedensplan.de realisiert
wäre. Und schlimm, dass auch in unserem Land der Nationalismus &
Rassismus wieder Hochkonjunktur hat.
Markus
S, Rabanus 20260814 |