Archipel Gulag

Der Archipel Gulag (russ. Архипелаг ГУЛАГ) ist ein historisches Sachbuch des russischen Schriftstellers und Trägers des Nobelpreises für Literatur Alexander Issajewitsch Solschenizyn. Der 1974 veröffentlichte Archipel Gulag gilt als sein Hauptwerk und als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es ist das bekannteste Werk der – oft im Untergrund entstandenen und verbreiteten (Samisdat) – Lagerliteratur aus der Stalin- und Chruschtschow-Ära in der Sowjetunion und die bedeutsamste Darstellung und Kritik des Stalinismus innerhalb der Literatur.
Der Titel „Archipel“ – „Gulag“ versteht sich als Kennzeichnung des stalinistischen Justiz- und Lagerwesens als über die ganze Sowjetunion verteilte, abgeschlossene „Inseln“ der Unterdrückung und Entmenschlichung. Er ist eine Anspielung auf das Buch Die Insel Sachalin von Tschechow, das Zwangsarbeit und Verbannung im Zarismus beschreibt.

Quelle und mehr >> http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Archipel_Gulag  

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